Testbeitrag 3

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Visionen, Inspirationen, Ziele – wohin ich schaue, bin ich von Menschen umgeben, die Großes vollbringen (wollen). Sie streben höher und weiter. Und ich? Ich frage mich, ob der Moment nicht ausreichen darf, um einfach glücklich und zufrieden zu sein.

Es gibt sie, diese faszinierenden Wesen, die vom Tag ihrer Geburt an ganz offenbar eine Vorstellung ihres Lebensweges haben. Sie werden offensichtlich mit dem Durchsetzungswillen und der klaren Absicht geboren, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Bei mir war das lange Zeit ganz anders. Ich hatte schlicht und ergreifend keinen Plan.

Dieser Artikel entsteht als Beitrag zur Blogparade „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“, von meiner lieben Mastermind-Partnerin Sara Menzel-Berger.

Erst gestern hat mich eine junge Kollegin gefragt, wie es kam, dass ich vom Marketing-Studium meinen Weg zur Inhaberin einer Textagentur in Graz gegangen bin. Ich hätte gerne geantwortet, dass ich einfach meinem Lebensziel gefolgt bin, aber so war es nicht. Stattdessen habe ich auf mein Herz gehört, Gelegenheiten ergriffen und das gemacht, was ich immer schon gut konnte: schreiben.

So kam es, dass mein Schritt in die Selbstständigkeit ursprünglich eher der Tatsache geschuldet ist, dass ich meinen Beruf mit meiner Rolle als Mama einer damals kleinen Tochter verbinden wollte. Ein Mini-Unternehmen im Homeoffice war da eine höchst attraktive Lösung.

In Wahrheit war ich eine Beamten-Seele

Das Dasein als Unternehmerin war mir in den ersten Jahren ehrlich gesagt sehr suspekt. Alleine die Tatsache, immer erst im Nachhinein zu wissen, wie viel die Sozialversicherung und das Finanzamt von mir einkassieren würden, hat mir den kalten Angstschweiß auf die Stirn getrieben. Nur durch dauerhafte Beruhigungsbemühungen meines Steuerberaters und konsequente Rücklagenbildung vom ersten Tag an konnte ich diese Mindset-Hürde nehmen.

Ich dümpelte also lange Zeit einfach so dahin. Mit Freude und Begeisterung für meine Arbeit, aber ohne große unternehmerische Absichten. Das war okay für mich, ich war zufrieden mit meiner kleinen Welt. Bloß, dass das Schicksal allem Augenschein nach andere Pläne mit mir hatte.

Denn auf wundersame Weise wuchs meine Textagentur. Neue Kunden und Projekte sowie über die Jahre viele wunderbare Partnerschaften brachten Entwicklung. Ich lernte, wuchs (manchmal auch über mich hinaus) und fragte mich irgendwann plötzlich: Ist es das? Ist das wirklich mein Weg, lebe ich meine Leidenschaft?

Macht das alles einen Sinn?

Er war also da, der Zeitpunkt meiner Sinnfrage, für den es aus meiner Sicht nur eine Lösung gibt: Unterstützung von außen.

Ich habe einmal gelesen, dass jeder große Leader einen Mentor benötigt. In meinem Fall war es gleich eine ganze Handvoll von Mentorinnen, die ich über das Netzwerk von Claudia Kauscheder und ihr Online-Programm „Home Sweet Office 2.0“ kennenlernen durfte. Mehr dazu liest du in meinem Artikel „Warum ich dank Trello wieder ruhig schlafen kann

Plötzlich war ich nicht mehr allein in meiner kleinen Business-Welt. Ich hatte wunderbare Frauen an meiner Seite, die mich inspirierten und von denen ich lernte. Eine von ihnen, die mich bis heute begleitet, ist die großartige Benita Königbauer. Durch sie und ihr Abenteuer-Wunschbusiness habe ich besonders im vergangenen Jahr so unglaublich viel an persönlicher Weiterentwicklung erlebt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Wenn du mich heute fragst, was der Schlüssel erfolgreicher Unternehmensführung ist, dann lautet meine Antwort ganz klar: Der Austausch mit anderen, der Input von außen durch Menschen, von denen du lernen kannst.

Margit Wickhoff

Aber warum eigentlich?

Durch die wertvollen Einsichten und Einblicke im Rahmen von Mastermind-Gruppen begann sich mein Zugang zu meinem Leben als Unternehmerin grundlegend zu verändern: Ich wollte die Dinge nicht mehr einfach passieren lassen, sondern mir meine Welt selbst machen, so wie sie mir gefällt. Bemerkst du die gelungene Überleitung zum Titel von Saras Blogparade? 😁

Auf dem Weg dorthin bin ich auf mein Warum gestoßen, das große Motiv. Es ist das, was mich antreibt und dazu führt, dass ich von Herzen gerne und mit großer Begeisterung jeden Tag meinen Beruf ausübe. Und das lautet so:

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